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Die sieben Prinzipien der Erfolgschefs: Aufgedeckt!

Die sieben Prinzipien der Erfolgschefs: Aufgedeckt!

Warum es wichtig ist, ein beliebter Chef zu sein.

1. Der Fisch stinkt zuerst am Kopf

Selbst der beste Lenker eines Hundeschlittens, kurz: der Musher, braucht mal eine Pause. Sie sind der Musher Ihres Unternehmens. Um im Bild zu bleiben: den Schlitten ziehen Ihre Mitarbeiter. Wenn die Belegschaft sieht, dass Sie sich voll in den Job reinhängen, wird sie ebenfalls Alles geben wollen. Sieht sie aber einen faulen Chef - einen Musher, der nur im Schnee herumliegt - werden Ihre „Hunde“ Sie irgendwann beißen. Im übertragenen Sinne natürlich. Über einen faulen Chef lästert die Belegschaft liebend gerne.

2. Wie bitte?

Viele große Feldherren verbindet eine Eigenschaft: Sie waren großartige Redner. Sie müssen nicht gleich ein zweiter Barak Obama werden. Ihr Ziel sollte aber sein, in Ihren Mitarbeitern den Wunsch zu erwecken, Ihre Ideen und Visionen umsetzen zu wollen. Gutes Reden lässt sich erlernen. Für wenige Euro im Monat etwa bei www.toastmasters.de

Gut reden zu können heißt aber keineswegs, ein Besserwisser zu sein. Der kommt immer ganz schlecht an. Oder mochten Sie in der Schule etwa den Streber aus der ersten Reihe? Ach, das waren Sie?

Hören Sie Ihren Mitarbeitern zu. Die haben oft gute Ideen und Innovationen, die das Unternehmen voranbringen können. (Ganz nebenbei: Sie werden Dinge erfahren, die Sie nicht für möglich gehalten hätten.) Aber: Halten Sie Ihre Mitarbeiter nie für dumm. Die sind schlauer als Sie denken. Der berühmte Werber David Ogilvy hat schon 1968 in seinen “Prinzipien des Managements” geschrieben: ''If you always hire people who are smaller than you, we shall become a company of dwarfs. If, on the other hand, you always hire people who are bigger than you, we shall become a company of giants.''

3. Nichts ist unmöglich - für den, der delegiert

Delegieren ist alles andere als einfach aber notwendig. Doch Vorsicht: Sie wissen zwar genau, was Sie wollen, doch versteht Sie Ihr Mitarbeiter überhaupt? Erklären Sie ihm präzise, was Sie genau von ihm erwarten - doch erwarten Sie nicht, dass er sofort jedes Detail versteht. Nehmen Sie sich Zeit für seine Rückfragen. Das spart ihm Frust und Ihnen Geld. Könnte sein, dass er Sie dafür sogar lobt. Heimlich natürlich.

4. Wo die Klimaanlage an ihre Grenzen stößt

Betrachten Sie Ihr Unternehmen einmal als ein Sinfonieorchester. Sie sind der Dirigent. Wenn Ihre Musiker nicht harmonieren, wird das nächste Konzert ein Desaster. Oder denken Sie an Cloud-Computing: Dort arbeiten auch viele Rechner zusammen und alle Nutzer profitieren davon. Kennen Sie nicht?

Ihre Mitarbeiter freuen sich zudem, wenn Ihnen ihre Meinungen wichtig sind. Zeigen Sie jedem Mitarbeiter, dass er wie ein Zahnrad in einer Maschine ist, ohne den sie nicht läuft. Vermitteln Sie auch jenen, die ganz unten in der Hierarchie stehen, dass sie wichtig für den Erfolg des Unternehmens sind. Denn die lästern in der Regel am liebsten über Sie. Klar, wiederum heimlich. Gleiches passiert übrigens, wenn Sie nicht die Größe haben, eigene Fehler einzugestehen. Erzählen Sie nicht: „Mir passiert nie einer.“ Wer soll Ihnen das glauben?

5. Tob ich oder lob ich?

Lob ist eine tolle Sache - es fördert die Motivation Ihrer Mitarbeiter. Doch wie bei einem guten Cocktail kommt es hier auch auf die richtige Mischung an. Zu viel Alkohol lässt einen sehr schnell unglaubwürdig wirken – gleiches gilt für Lob. Einen besonders ehrgeizigen Mitarbeiter dürfen Sie ruhig vor versammelter Mannschaft loben. Damit demonstrieren Sie der Belegschaft, dass sich Anstrengung auszahlt. Nebenbei fördern Sie auch den Wettbewerb. Nicht überteiben - aber Konkurrenz belebt ja das Geschäft.

Kritik zu üben ist notwendig. Sie sind der Chef. Sie sind nicht der, dem alle auf der Nase herumtanzen. Denken Sie an die Hunde und den Musher.

Müssen Sie aber die betroffene Person gleich vor den Augen aller Mitarbeiter in Stücke reißen? Genauso wenig müssen Sie einen Stuhlkreis bilden und gemeinsam Friedenslieder singen. Es reicht, wenn Sie der Person einen Moment geben sich zu rechtfertigen. Vielleicht war alles ein Missverständnis? Gemeinsam finden Sie eine passende Lösung. Gegenseitiger Respekt fördert die Zusammenarbeit. Wägen Sie auch ab, wie viel Druck Ihre Mitarbeiter effektiver macht. Ein Chef der nur schreit, stößt früher oder später auf taube Ohren. Über den wird darüber hinaus wieder heimlich gelästert.

6. Wie war Ihr Name noch?

Der Mitarbeiter Manuel Musterberg hat geheiratet? Wie heißt eigentlich seine Frau? Wie heißen seine Kinder? Estefania-Sändy-Schakeline? Und Kevin-Maik-Malik? Keine Ahnung? Wissen Sie solche Details zeigen Sie jedem einzelnen Mitarbeiter, dass er einzigartig und wichtig ist. Eine Kleinigkeit, die auszahlen kann. Setzen Sie sich zudem für Ihre Mitarbeiter ein. Sie werden staunen, wie die das motiviert. Stellen Sie sich Ihrer Verantwortung.

7. Chef der Herzen werden

Bezahlen Sie Ihre Mitarbeiter angemessen? Was zahlt die Konkurrenz? Prüfen Sie die Möglichkeit, ob Sie Ihre Mitarbeiter finanziell an Ihrem Unternehmen beteiligen können. Aktien sind da nur eine Möglichkeit. Geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Lohnerhöhung in Form von Gutscheinen und spraren Sie gemeinsam Steuern. [mehr zum Thema]

Wenn Ihre Mitarbeiter merken, dass sich der Erfolg des Unternehmens auch für Sie finanziell auswirkt, werden sich noch stärker einbringen. Und nicht mehr über Sie lästern.








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