Stellen Sie sich vor, Sie sind 65 und möchten Ihrem Enkel ein Geschenk zum Geburtstag kaufen. Leider liegt das Datum am Ende des Monats und Ihre schmale Rente ist bis dahin längst aufgebraucht. Nur ein paar Cent für einen Lutscher sind noch übrig. Das klingt wie ein Alptraum, aber für viele Bundesbürger kann das im Alter traurige Realität werden. In der Mitte April veröffentlichten Umfrage des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) „Deutschland-Trend-Vorsorge“ gaben immerhin vier von zehn Befragten an, nicht für das Alter vorgesorgt zu haben und in den kommenden 12 Monaten auch nichts dafür zu tun.
Das ist mehr als erstaunlich: Denn dass die staatliche Rente nicht ausreichend sein wird, betont schon seit Jahren niemand mehr als der Staat selbst. Viele vorausschauende Bundesbürger setzen deshalb auf eine private Vorsorge, um die Absenkung des monatlichen Einkommens im Rentenalter zumindest nicht allzu drastisch ausfallen zu lassen. Um die Bürger zu unterstützen, hat der Staat eine einfache, steuerlich geförderte Form der Altersvorsorge ins Leben gerufen: Die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Auf die bAV in Form einer Entgeltumwandlung haben die Arbeitnehmer sogar einen gesetzlichen Anspruch.

Der große Vorteil einer Entgeltumwandlung liegt für den Arbeitnehmer darin, dass er, anders als zum Beispiel bei einer privaten Rentenversicherung, seine Beiträge nicht aus dem Netto-, sondern bis zu 2.592 Euro jährlich (ggf. sogar zuzüglich weiterer 1.800 Euro p.a.) steuerfrei aus seinem Bruttolohn umwandeln kann. Zusätzlich fallen auf den Betrag von 2.592 Euro auch keine Sozialabgaben an. Damit hat der Arbeitnehmer jeden Monat schon beim Ansparen mehr Geld zur Verfügung als bei anderen Vorsorgeformen. Hinzu kommt, dass die angesparten Beiträge grundsätzlich gegen alle unvorhergesehenen Fälle abgesichert sind: Sie sind Hartz-IV-geschützt, bleiben im Insolvenzfall des Arbeitgebers erhalten und können sogar bei einem Wechsel der Arbeitsstelle vom neuen Arbeitgeber weitergeführt oder vom Arbeitnehmer selber übernommen werden.
Der Arbeitgeber geht bei der bAV ebenfalls mit einem Plus heraus, da er seine Lohnnebenkosten senken und Steuern sparen kann. Gleichzeitig leistet er einen wertvollen Beitrag zur Altersvorsorge seiner Mitarbeiter und hat damit ein wirkungsvolles Instrument, die Mitarbeiter enger an das Unternehmen zu binden. Personalverantwortliche sind also nicht zuletzt zum eigenen Vorteil in der Pflicht, ihre Mitarbeiter umfassend über die bAV zu informieren.
Die großangelegte bAV-Studie „Ein Hoffnungsträger im Stimmungstief“ der Zeitschrift Personalmagazin und des britischen Versicherers Standard Life ergab, dass die bAV trotz ihrer umfangreichen Vorteile bislang allerdings nur wenig Nachfrage erfährt. 70 Prozent der Befragten gaben an, dass das Haupthindernis für die Einführung der bAV in ihrem Unternehmen im Desinteresse der Mitarbeiter begründet liegt. Für die Autoren der Studie ist dies jedoch nur ein vorgeschobener Grund. Bertram Valentin, Geschäftsführer von Standard Life in Deutschland, stellte hierzu fest: „Nach unseren bisherigen Erfahrungen können wir nicht von einem grundsätzlichen Desinteresse der Arbeitnehmer sprechen. Wir sehen vielmehr die bAV-Verantwortlichen in den Betrieben, zum Teil auch die Anbieter, stärker gefordert, noch mehr Aufklärung über die betriebliche Altersversorgung anzubieten und damit das Interesse an der bAV nachhaltig zu steigern.“
Auch das oftmals aus Arbeitgeber-Sicht vorgebrachte Argument, die Einführung einer bAV wäre zu komplex und mit einem hohen Verwaltungsaufwand verbunden, wird durch die Studie eindeutig widerlegt. Mehr als drei Viertel (76,1 %) der Personalverantwortlichen in Unternehmen, die eine bAV anbieten, haben nach eigenen Aussagen mit der Verwaltung der betrieblichen Altersversorgung nur einen „geringen“ oder „keinen Aufwand“.
Auch wenn der Arbeitgeber möglichst wenig Aufwand mit der bAV haben möchte, sollte er bei der Auswahl des bAV-Anbieters genau hinsehen. Das Wichtigste bei jeder Altervorsorge ist es, im Alter möglichst viel Geld zur Verfügung zu haben. Gerade bei diesem zentralen Punkt gibt es aber erhebliche Unterschiede: So kann ein deutscher Anbieter mit seinen bAV-Produkten wegen der starren, kostspieligen Garantien nur geringe Renditechancen bieten. Im schlimmsten Fall kann das für den Versicherten bedeuten, dass er unter Berücksichtigung der Inflation am Ende nicht einmal das zurückbekommt, was er über Jahre einbezahlt hat. Für viele Versicherte ein böses Erwachen.
Um das zu verhindern, lohnt sich ein Blick auf ausländische Anbieter, die einen anderen Weg in der bAV einschlagen. Vor allem britische Anbieter mit langjähriger bAV-Erfahrung wie Standard Life, haben sich mit renditestarken Produktkonzepten inzwischen auch als echte Alternative zu den hiesigen Anbietern hervorgetan. Der große Unterschied liegt darin, dass britische Versicherer größere Investmentfreiheiten besitzen und entsprechend mehr in Aktien investieren dürfen. Das bedeutet auch, dass die Garantien auf ein sinnvolles Maß beschränkt sind, dafür dem Kunden aber aufgrund des höheren Aktienanteils langfristig auch höhere Renditechancen geboten werden können.
Hier ein Beispiel: Ein Kunde, der im Jahr 1997 einen Einmalbeitrag in Höhe von 100.000 Euro in einen Vertrag ohne Risiko einzahlte, hat seitdem 7,24% durchschnittliche Rendite pro Jahr auf den investierten Beitrag erzielt.* Das ist für einen Zeitraum, der aufgrund zahlreicher Krisen zweifelsohne nicht zu den besten für eine aktienorientierte Anlage gehörte, eine sehr gute Performance.
Diese Zahlen unterstreichen das Know How, das Standard Life bei der aktienorientierten Kapitalanlage hat: Beim britischen Versicherer werden die Kundengelder (insgesamt mehr als 160 Milliarden Euro) vom eigenen, mehrfach ausgezeichneten Investmenthaus Standard Life Investments gemanaged: Ein deutlicher Vorsprung gegenüber den meisten deutschen Anbietern, die nicht über eine solche Erfahrung verfügen .
Aber auch in Sachen Flexibilität hat das britische bAV-Angebot einiges zu bieten: Mit außerplanmäßigen Zuzahlungen können Weihnachts- und Urlaubsgeld in die eigene Vorsorge investiert werden und bei einem Arbeitsplatzwechsel kann der Mitarbeiter sein Deckungskapital ohne erneute Abschlusskosten auf den neuen Arbeitgeber übertragen.
Arbeitnehmer und Arbeitgeber wollen darüber hinaus, dass die Beiträge in absolut zuverlässigen Händen sind. Standard Life gehört mit 6,5 Millionen Kunden weltweit, davon bereits über 500.000 in Deutschland, zu einem der größten Versicherer und wird von renommierten Ratingagenturen kontinuierlich als besonders finanzstark und sicher eingestuft. Das hat sich gerade in der Finanzkrise gezeigt: Entgegen des Markttrends ist Standard Life durch Standard&Poor´s auf A+ (sehr stark) heraufgestuft worden.
Last but not least hat die bAV-Studie ergeben, dass bAV-Verantwortliche besonderen Wert auf Servicequalität legen. Überprüfen Sie selbst, ob Standard Life im Jahr 2007 bei der Wahl „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister“ zu Recht als bester Finanzdienstleister ausgezeichnet wurde.
Fordern Sie jetzt kostenlos die Studie „Ein Hoffnungsträger im Stimmungstief – Status quo der betrieblichen Altersvorsorge aus Sicht von Personalverantwortlichen“ an und informieren Sie sich unverbindlich, wie Sie als Unternehmer Steuern sparen und Ihren Mitarbeitern einen sorgenfreien Ruhestand sichern!

* Wichtiger Hinweis: Die Angaben zur Jahresrendite beziehen sich auf die Rendite des investierten Beitrags, das heißt: die gezahlten Beiträge abzüglich Abschluss- und Verwaltungskosten. Das Glättungsverfahren Smoothing und Kosten, die direkt vom Fund entnommen werden, sind jedoch schon berücksichtigt. Renditen der Vergangenheit erlauben keine Rückschlüsse auf Renditen in der Zukunft.
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