Oxford Business News

Paris und Berlin wollen Spekulanten bremsen

Richtlinie gegen Leerverkäufe von Aktien

München (ddp). Deutschland und Frankreich wollen Spekulationsgeschäfte gegen Staaten und große Unternehmen mit einer gemeinsamen Initiative eindämmen. Die «Süddeutsche Zeitung» (Dienstagausgabe) berichtete vorab, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy wollten von EU-Kommissionschef José Manuel Barroso schriftlich eine Richtlinie gegen sogenannte Leerverkäufe von Aktien verlangen. Außerdem solle der Handel mit Kreditausfallversicherungen (CDS) eingrenzt werden. Zu den Verfassern der Erklärung gehörten auch der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, und der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou.

Bei ungedeckten Leerverkäufen veräußern Banken oder Investmentfonds Aktien, die sie gar nicht besitzen, mit dem Ziel, den Börsenkurs zu drücken und die Papiere dann günstig einzukaufen. Mit einer Kreditausfallversicherung können sich Käufer einer Staats- oder Firmenanleihe gegen einen Bankrott des Gläubigers versichern. Die Papiere werden aber immer häufiger eingesetzt, um losgelöst von ihrem ursprünglichen Zweck auf die Pleite eines Staates oder Unternehmens zu wetten.

Nach Informationen des Blattes sind Merkel, Sarkozy, Juncker und Papandreou zur Not auch zu einem europäischen Alleingang bereit, sollten wichtige G-20-Partner wie die USA und China nicht mitziehen. «Wir können nicht immer warten, bis der Letzte an Bord ist», hieß es der Zeitung zufolge in Verhandlungskreisen.

(ddp)

Printer-friendly version | Send to friend | PDF version

Aktuelles


  • Effektive Kommunikation für erfolgreiche Unternehmen

    Nennt man die ärgsten Feinde des effektiven Managements beim Namen, ist man zunächst verblüfft: Sie heißen Telefon, E-Mail, Handy und Fax. mehr

    schneider_thumbnail.jpg

  • Heizungspumpen

    Hausbesitzer sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, den Energieverbrauch in den eigenen vier Wänden zu senken. mehr

    grundfos_thumb.jpg

  • Weihnachten

    Ungewöhnliche Weihnachtsgrüße - Rechtzeitig auswählen. Wussten Sie, dass ein Bürger in Deutschland im Durchschnitt ca. 1000 Briefe pro Jahr erhält? Geschäftsleute erhalten sogar um ein Vielfaches mehr Postsendungen. mehr

    xmas_small.jpg

  • Privat Krankenversicherte aufgepasst!

    Seit einigen Monaten gibt es sogar Strafbeiträge für die Nichteinhaltung der Vorgaben, die auch rückwirkend gelten. mehr

    pkv_ga_t.jpg

  • Internet Videos

    43,4 Millionen Deutsche schauten im April online Videos, wie viele davon waren von Ihrem Unternehmen? Bei im Durchschnitt mehr als 20 Videoaufrufen pro Besucher und Monat, ist Video die Nr.1 beim Datenaufkommen im Internet geworden. mehr

    iptv_thumb.jpg

  • Finanzen

    Bei Geld hört die Freundschaft auf! Ein sehr alter aber auch wahrer Spruch. Diesen bekommen auch immer mehr die Banken zu spüren. mehr

    tagesgeld_thumb.jpg

  • Arbeitsrecht

    Kündigung vom Arbeitgeber, was nun? Wenn es zu einer Kündigung gekommen ist, wie bei ca. 2 Millionen Menschen jährlich, fragen sich viele was Sie tun können. mehr

    arbeitsrecht_thumb.jpg

  • Versicherungen

    Das ungeliebte Kind. Vielen Menschen sind Versicherungen ein Dorn im Auge, keiner mag Sie und oft werden Sie nur für „Abzocker" gehalten. mehr

    versicherungenthumb.jpg

  • Automobil

    Beim Neuwagenkauf kräftig sparen – ganz ohne Feilschen! Wer eine eingehende Beratung wünscht, geht ins Autohaus um die Ecke. Wer den besten Preis sucht, geht ins Internet. mehr

    auto_thumb.jpg

Börse Aktuell

DAX
DOW
NASDAQ

NEWSLETTER

Immer die aktuellsten Artikel in Ihrer E-Mail Box:

Melden Sie sich jetzt für den OBN Newsletter an.

Verglichen und Gespart

Tagesgeldvergleich

Hypothekenrechner

Handytarif des Monats

Benutzerdefinierte Suche