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Koch: Milliardenverlust der HSH Nordbank entspricht Planungen

2008 hatte die Bank einen Verlust von 2,8 Milliarden Euro eingefahren

Kiel (ddp-nrd). Die CDU hat Medienberichte über einen erneuten Milliardenverlust der HSH Nordbank im vergangenen Jahr zurückhaltend aufgenommen. «Auch wenn ein Verlust der HSH-Nordbank in Höhe von einer Milliarde Euro bitter wäre, so kann er das Parlament nicht überraschen», sagte der finanzpolitische Sprecher der CDU, Tobias Koch, am Dienstag in Kiel. Dieser Wert würde den von der Bank vorgelegten Planungen entsprechen. «Zumindest würden sich die vielfach geäußerten Befürchtungen, die Bank würde bereits in 2009 eine erneute Kapitalzuführung benötigen, damit nicht bestätigen.»

Wie das «Handelsblatt» (Dienstagausgabe) berichtet, hat die Bank Informationen der Zeitung aus Aufsichtsratskreisen über einen Verlust von einer Milliarde Euro bestätigt. Aufwendungen für erhaltene Garantien und Restrukturierungen seien in dem Milliardenverlust noch nicht eingerechnet. Sie beliefen sich auf einen zusätzlichen dreistelligen Millionenbetrag. Im Jahr 2008 musste die Bank bereits einen Verlust von 2,8 Milliarden Euro hinnehmen.

Auf Anfrage verwies ein Sprecher der Landesbank auf Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Dirk Jens Nonnenmacher vor wenigen Wochen vor Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen. Darin habe Nonnenmacher erklärt, dass die Bank im Plan bleibe. Dieser Plan sehe für 2009 einen Verlust von bis zu einer Milliarde Euro vor den Kosten für erhaltene Garantien vor. Den eigenen Planungen zufolge wird die Bank, deren Mehrheitseigner die Länder Schleswig-Holstein und Hamburg sind, erst 2011 wieder schwarze Zahlen schreiben.

(ddp)

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